news-Archiv


3. November 2017

25 kg Mirabellen aus dem Garten wurden von Griselda und ihrer Freundin zu Marmelade verarbeitet. Über 8 Stunden lang arbeiteten sie für das Projekt Tabassaye. Denn der gesamte Erlös für den Verkauf der Marmelade fliesst in das Hilfsprojekt. Am Ende des Tages waren es 98 Gläser. Toller Einsatz!



Oktober 2017

Der Weg des kleinen Bacary war lange und steinig. Nach über 8 Monaten kann Bacary endlich wieder alleine gehen. Dank seinem Mut, seinem Willen und seiner Überwindung hat er es geschafft. Vielen Dank allen Unterstützern.



Oktober 2017

Ein Hilfsprojekt zu leiten ist nicht einfach.Trotz allem, machen uns die Erfolge Mut, weiterzumachen. Allen voran die tollen Neuigkeiten über Bacary Drame's Fortschritte. Nach 8 Monaten mit verschiedenen Gipsen, Operationen, Schmerzen und viel viel Geduld, konnte Bacary das erste Mal in seinem Leben auf seinen eigenen Fusssohlen gehen. Bis sich seine Füsse an die neue Situation gewöhnt haben und sich die dazu notwendige Muskulatur entwickelt hat, wird wiederum viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Währenddessen muss Bacary orthopädische Schuhe tragen.

Wir möchten uns hier bei allen bedanken, welche ihm diesen wichtigen Schritt in eine neue Zukunft ermöglicht haben. Ohne eure grosszügige Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen. Danke!!!!!!

 In Kürze folgt ein Video...



Oktober 2017

Weiterer Erfolg für unser Hilfsprojekt. Über Jahre beklagte sich Keba Kondjira über Zahnschmerzen. Kein Wunder, denn er hatte schlechte Zähne, welche sich zum Teil entzündet haben. Nun erhielt er eine Zahnbehandlung und kann wieder schmerzfrei lachen.



Oktober 2017

Ohne Spenden kann unser Projekt nicht existieren. Wir freuen uns nicht nur über Geldspenden, sondern auch über materielle Spenden. Vor kurzem haben wir eine tolle Spende in Form eines Ultraschall-Gerätes erhalten. Herzlichen Dank!  Damit helfen wir, die prekäre Situation in den Spitälern zu verbessern, wo es an allem fehlt.



September 2017

Ibrahim Seidy ist endlich geheilt und kehrt nach Hause zurück. Sein grosser Wunsch für die Zukunft ist es, ein Ladenbesitzer zu werden und wir möchten ihm helfen, seinen Traum zu erfüllen und ihm so die Möglichkeit zu geben, arbeiten zu können und sein Leben in Würde zu geniessen.



September 2017

Eines der Dinge, die wir diesen Monat erreicht haben, war, Fatoumata Sane (unsere Kontaktperson in Tabassaye) ein Fahrrad und ein Handy zu kaufen. Mit dem Fahrrad kann sie sich besser fortbewegen, um in Davo bei Dr. Keita die Ausbildung zu absolvieren und mit dem Handy kann sie ihn erreichen, falls es in Tabassaye einen Notfall gibt.

Leider hatte Fatoumata einen Unfall und brach sich dabei ihren Arm. Natürlich haben wir die Behandlung übernommen und es geht ihr mittlerweile wieder gut, sodass sie ihre Ausbildung in Davo fortsetzen kann.



9. August 2017

Bacary Drame wurde erfolgreich am zweiten Fuss operiert. Er bleibt nun zur Pflege mit seiner Mutter bei Moussa und Lamine in Kolda.



Juli/August 2017

Wir sind wieder zurück zu Hause, aber die Arbeit geht weiter. Um unser Projekt zu realisieren, müssen wir hier in der Schweiz und in Spanien ebenso hart arbeiten wie vor Ort. In erster Linie benötigen wir Geld, um das Haus in Tabassaye zu bauen. Zudem machen wir uns auf die Suche nach medizinischem Hilfsmaterial, welches unsere Ärzte und Spitäler in der Schweiz und Spanien nicht mehr benötigen. Wir sind für jede Form der Unterstützung sehr dankbar.

Griselda & Denis


Was während dem Aufenthalt im Juli/August alles geschah:

Denis und ich haben die letzte Reise nach Tabassaye erfolgreich beendet. Während den Wochen im Senegal konnten wir vieles erreichen. Eines unserer Ziele war es, Leute vor Ort zu finden, welche uns auch während unserer Abwesenheit bei dem Projekt unterstützen. Dies war keine einfache Aufgabe. Nach reiflicher Überlegung kamen wir zum Entschluss, die Ärzte, welche in der Vergangenheit unsere Patienten behandelten, direkt um ihre Mithilfe zu bitten. Es folgten viele, lange Gespräche. Wir haben uns sogar mit dem Direktor vom Regionalspital Kolda getroffen.

Am Schluss konnten wir die Verhandlungen mit einer Win-Win Situation beenden. Wir einigten uns darauf, dass wir versuchen werden, den Spital mit Hilfsmaterial wie Medikamente, medizinischen Geräten und Mobiliar zu beliefern und sie sich im Gegenzug um unsere Patienten kümmern und sie behandeln.


Mit Dr. Keita in Dabo haben wir uns geeinigt, dass Fatoumata Sane eine Ausbildung während 3 Monaten bei ihm absolvieren kann, um danach in Tabassaye erste Hilfe für die Bevölkerung leisten zu können. Ebenso hat sich Dr. Keita dazu verpflichtet, bei Notfällen mit dem Auto nach Tabassaye zu reisen, um die Patienten zu versorgen. Er hat uns zudem empfoheln, in Tabassaye ein kleines Haus zu bauen, welches als saubere Nothilfestelle benützt werden und Fatoumata die Medikamente aufbewahren könnte. So soll eine tägliche Anlaufstelle für die Kranken geschaffen werden, wo Ihnen die Medikamente verabreicht und sie gepflegt werden. Als Gegenleistung werden wir versuchen, für das Regionalspital Kolda Güter zu organisieren.

 

Interessante Bekanntschaften machten wir auch mit Mitarbeitern von PINK, einer kanadische NGO sowie mit Herrn Babacar Sy., Direktor vom Adolescent Center, CDERS-KOLDA.

Wir haben während unserem Aufenthalt sehr viele Fotos gemacht, welche wir euch nicht vorenthalten möchten:

Hygieneschulung

Verteilung von Kleidern und Medikamenten


Tage im Spital. Die Zustände in den Krankenhäusern sind fatal. Hier sind Bilder aus den Spitälern in Kolda (oben) und Dabo (unten).



25. Juli 2017

Morgen fliege ich nach Senegal. Nochmals vielen Dank für eure Geldspenden, die Kleider, Plüschtiere, Bücher, Kugelschreiber, Malfarben, etc.

Ich habe alles, was ich mitnehmen konnte, eingepackt. Leider hatte es nicht genug Platz für alles. Aber keine Angst, nächstes Mal nehme ich wieder so viel wie möglich mit.

Ich werde zwei Wochen in Senegal bleiben. Mein Bruder Denis ist schon seit drei Wochen dort. Er hat während dieser Zeit vielen Leuten helfen können. Jetzt werde ich ihn dabei unterstützen. Obwohl Tabassaye in Afrika liegt, kostet auch hier alles viel Geld. Vergesst deshalb nicht, dass das Projekt ohne Eure Spenden nicht möglich wäre. Jede Rappe zählt!

Ich danke euch allen für die tolle Unterstützung!

Griselda



10. Juli 2017

Gestern ging Denis mit dem kleinen Bacary Drame zurück ins regionale Krankenhaus von Kolda. Bacary bekam für beide Beine neue Gipse und zum ersten Mal konnte man den bereits operierten Fuss sehen. Es war für alle ein sehr emotionaler, schwer zu beschreibender Moment. Vor allem aber natürlich für Bacary, welcher seinen neuen Fuss fasziniert ansah. Der Fuss mit der noch frischen Wunde erschien uns wie das Achte Weltwunder. Alle Leiden, Schwierigkeiten und Mühen waren auf einmal vergessen. Wir waren einfach nur glücklich und sehr dankbar. Es ist grossartig. Mit seinen 5 Jahren ist Bacary sehr mutig und wirkt beinahe erwachsen. Er ist sich absolut bewusst, wie wichtig der ganze Prozess für ihn und seine Zukunft ist. Ende Juli wird er den letzten Gips vor der Operation des zweiten, linken Fusses erhalten. Im Verlaufe des Augusts steht dann auch diese Operation an. Im Herbst wird Bacary - wenn alles gut geht - das erste Mal auf seinen Fusssohlen gehen können.



9. Juli 2017

Als Denis in Kolda ankam und Ibrahima Seydi sah, sorgte er sich sehr. Die Wunden von Ibrahima heilen leider nicht wie erwartet bzw. nur sehr, sehr langsam. Jedenfalls geht es Ibrahima aktuell nicht sehr gut. Er ist 19 Jahre alt, wiegt nur 46kg und ist ziemlich schwach; dies obwohl er die Portionen für zwei Männer isst. Denis ging deshalb mit ihm noch einmal ins Spital. Dort machte man verschiedene Untersuchungen, sogar einen Ultraschall. Die Ärzte vermuten, dass Ibrahimas Leber krank ist, was darauf zurückzuführen sei, dass der Junge während Jahren lediglich mit traditioneller Medizin behaldet worden sei. Dies dürfte wohl auch den Umstand erklären, weshalb Ibrahimas Augen ganz gelb sind.