Neuigkeiten

Das bewirken eure Spenden

"Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen." - Immanuel Kant

Auf dieser Seite sowie auf Facebook halten wir euch mit Aktualitäten zum Projekt auf dem Laufenden. Abonniert auch unseren Newsletter, um nichts zu verpassen! Wir lassen Worten Taten folgen und möchten euch transparent über die Erfolge informieren.



Juni 2019

Dieses schöne Mädchen heisst Assanatou. Sie ist fast 4 Jahre alt.

Vor etwa 2 Jahren erkrankte sie schwer und konnte seitdem nicht mehr laufen, auch ihr linker Arm war fast gelähmt. Vor 6 Monaten gingen wir mit ihr zum Neurologen, wo sie behandelt wurde. Heute kann sie wieder gehen. In den nächsten Monaten muss sie eine Prothese tragen sowie eine Physiotherapie machen, um die Beweglichkeit von Arm und Beinen zu verbessern.

Momente wie diese geben unserem Projekt einen Sinn. Vielen Dank für Eure Hilfe, ohne die wäre es unmöglich, all diesen Menschen weiterhin helfen zu können.



Juni 2019

Unsere Patienten im Ausbildungsalter werden nach der Heilung Teil des Lernplans des Projekts Tabassaye. Die Idee des Projekts ist es, nicht nur zu kurieren, sondern diesen Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Deshalb begleitet wir die Jugendlichen auf ihrem Lernprozess bzw. ihrer Ausbildung bis zum Ende.

Wir hoffen, dass sie dank des Projekts in der Lage sein werden, ein gesundes und würdiges Leben zu führen.

Hier sind einige von ihnen, welche eine Lehre als Schneider oder Lebensmittelverkäufer absolvieren: Ibrahima Seidy, Hady Toure, Ibrahima Diallo, Malick, Locy Loopy, Keba Kante.  

 



Juni 2019

Unser Reha-Haus ist fertig und unsere Patienten sind eingezogen. Wir haben Betten gekauft, damit sie nicht auf dem Boden schlafen müssen. Das neue Haus verfügt auch über einen Gaskocher zum Kochen (ohne giftigen Kohlenrauch im ganzen Haus) und einen Kühlschrank zum Aufbewahren von Lebensmitteln. Ein Raum des Hauses ist dazu bestimmt, Wunden zu pflegen, bis jetzt musste dies dort durchgeführt werden, wo gerade Platz war und es so teils an Hygiene fehlte. Schritt für Schritt realisieren wir die für dieses Jahr geplanten Projekte. Im Juli werden wir mit der Renovierung des zweiten Schulgebäudes beginnen.



April 2019

 

Es gibt Grund zum Feiern!

 

Das junge Projekt Tabassaye hat Grosses bewirkt und wir sind stolz und freuen uns sehr, dass das Poste de Santé (offiziell Case de Santé de Tabassaye Manding) fertig gebaut, eingerichtet und feierlich am 7. April eröffnet wurde! Dies ist ein weiterer Meilenstein, welchen wir dank eurer Hilfe erreicht haben.

 

Und es geht noch weiter mit Good News! Das eine Schulgebäude wurde nicht nur renoviert, sondern besitzt nun eine Solaranlage, mit welcher es Licht und Strom in der Schule gibt. Dadurch können wir hoffentlich bald Abendkurse für Erwachsene an der Schule anbieten. Es ist übrigens das erste Mal, dass es in Tabassaye Strom gibt!




Das Rehabilitationszentrum in Kolda



Die Schule während und nach der Renovation:

Vor der Renovation:

Das ältere Gebäude, welches noch renoviert werden muss:


Frühjahr 2019

Im März waren Griselda und Kandid vom Projekt Tabassaye Team Schweiz im Senegal. Hier der ausführliche Reisebericht:

 

Unser erstes Ziel im Senegal war Ziguinchor. Per Flugzeug sind wir über Dakar nach Ziguinchor geflogen.

In der Region um Ziguinchor gibt es viele Inseln und auf einer dieser Inseln lebt Lucy Loopi, eine unserer Patientinnen.

Wir haben sie bei ihr zuhause besucht, um ihr mitzuteilen , dass sie am 15. April erneut vom Dr. Bardagí operiert wird. Ziel ist die Rekonstruktion ihrer Nase.

Nach einem Aufenthalt von zwei Tagen setzten wir unsere Reise fort und machten uns auf den Weg nach Kolda. Auf dem Weg nach Kolda besuchten wir einige künftige Patienten, welche ebenfalls von Dr. Bardagí im April operiert werden. Zu den schlimmsten Fällen gehört eine 18-jährige Frau, welche sich ihr ganzes Gesicht verbrannt hat.

Der Eingriff ist nicht kosmetischer Natur, sondern soll ihr ermöglichen, die Augenlider wieder vollständig schliessen zu können.

 Während unserer Reise verfolgten wir mehrere Ziele und eines davon war, das von uns erbaute Rehabilitationszentrum in Kolda zu begutachten. Ein weiteres Ziel war es, die Ärzte im Spital in Kolda persönlich kennenzulernen und die Beziehungen zu stärken. Weiter mussten wir verschiedenes Material beschaffen, für die neu erbauten Aufenthaltshäuser, welche in Zukunft als Unterkunft für unsere Aufenthalte dienen werden. Zudem verfolgten wir das Ziel, die Schule in Tabassaye zu renovieren.

 

Das Rehabilitationszentrum in Kolda

 Amadou Mane, einer unserer Mitarbeiter im Senegal, ist für die Organisation des Rehabilitationszentrums verantwortlich. Seine Aufgabe besteht darin, die Patienten ins Krankenhaus oder in die Physiotherapie zu begleiten, Termine mit den Ärzten zu vereinbaren, mit den Ärzten über die Diagnosen zu sprechen und uns in Europa laufend Bericht zu erstatten.

 Zur Zeit befinden sich sieben Personen im Rehabilitationszentrum, (3 Kinder, 3 Teenager und ein Erwachsener) welche sich von Krankheiten und Operationen erholen. Das Rehabilitationszentrum befindet sich in Kolda, weil die Patienten während des Heilprozesses in der Nähe des Krankenhauses bleiben müssen, um zu medizinischen Nachbehandlung, Physiotherapie usw. gehen können. Aktuell werden 3 von Ihnen, mit orthopädische Hilfsmitteln versorgt.

Die Kinder werden von ihren Müttern begleitet. Die Mütter sorgen sich um Ihre Kinder und erledigen als Team den Haushalt und alltägliche Arbeiten.

 Es ist von grosser Wichtigkeit das Rehabilitationszentrum zu vergrössern, und zu möblieren. Zum jetzigen Zeitpunkt schlafen unsere Patienten auf losen Matratzen, auf den Teppichen. Bestandteil der Vergrösserung ist das Einrichten eines sauberen Behandlungsraums, um die Patienten zu pflegen. Bis dahin werden diese Behandlungen irgendwo im Haus gemacht. Wir werden auch eine Küche bauen. Bis jetzt wird draussen gekocht, wenn aber die Regenzeit kommt, müssten sie im Haus kochen was jedoch wegen dem giftigen Rauch negative gesundheitliche Folge hätte.

 

Jedes Mal ist sehr traurig zu sehen in welchem Zustand sich das Krankenhaus von Kolda befindet. Und schwer zu begreifen ist, warum die Patienten stundenlang warten müssen, bis sie von einem Arzt untersucht werden. Unser Mitarbeiter Amadou Mane, der fast täglich Patienten ins Krankenhaus begleitet, verbringt jeden Tag mehrere Stunden dort.

Wir wollen versuchen eine Vereinbarung mit dem Regionalspital Kolda zu treffen, damit, Amadou Mane dort eine Ausbildung als MTS, absolvieren darf. Wenn das möglich wäre, könnte Amadou einige Fälle in unserem Rehabilitationhaus selber behandeln und  damit Zeit für andere Sachen, gewinnen. Als Gegenleistung werden wir versuchen ein Behandlungszimmer im sogenannten Hospital zu renovieren.

 

 

 

 

 

 

Nach 4 Tage in Kolda ging es weiter nach Tabassaye.

 

Es ist immer schön in Tabassaye anzukommen, die Leute zu sehen, die man kennt und sie wieder begrüssen zu dürfen.

Die Einwohner von Tabassaye haben mit unserer Finanzierung und ihrem eignen grossen Einsatz, zwei Hütten für unseren Aufenthalt gebaut. Bis anhin wohnten wir in den Hütten der Einwohner, welche aus Respekt Ihre eigenen Hütte überliessen, um uns alleine zu lassen. Nun, dieses Mal musste niemand seine Hütte verlassen, denn wie schon gesagt, haben wir jetzt unsere eigenen zwei.

 

 

 

 

 

 

Unser Ziel in Tabassaye war es auch einen Teil der Schule zu renovieren.

Die Schule in Tabassaye besteht aus zwei Gebäuden. Eines ist sehr alt und völlig zerstört, das andere ist in einem besseren Zustand. Gebaut wurde es von World Vision. Wann es gebaut wurde, wissen wir nicht, jedoch wissen wir, dass seit dem Bau aus Mangel an finanziellen Mitteln keine Renovierung vorgenommen wurde.

 

Die veralteten Schreibtische waren in einem besonders schlechten Zustand, sodass sie unbrauchbar geworden sind. Die Wandtafel war in ebenso schlechtem Zustand und war auch unbrauchbar.

 Abgesehen vom Mobiliar musste das Gebäude komplett renoviert werden. Die Fenster und Türen bestehen aus Metall und waren sehr rostig, die Wände waren rissig und sehr schmutzig, der Zementboden war voller Löcher und es gab keinen Strom.

 

Nun haben wir die Schule mit der Hilfe von einheimischen Männern und Jugendlichen renoviert. Alle unsere Ziele wurden erreicht inklusive Solarzellen, sodass es seit anfangs April Licht in den Klassenzimmern hat und der Unterricht auch abends stattfinden kann.

Die Renovation war eine sehr interessante, als auch anstrengende Erfahrung. Die Vorstellung der Bevölkerung von Tabassaye von Arbeitszeit, Arbeit oder gelungen und nicht gelungen unterscheidet sich von  der unseren sehr. Viele von Ihnen hatten nie in ihrem Leben eine Wand oder eine Türe gestrichen.

 

Die Tradition Sachen und Objekte in gutem Zustand zu erhalten, kennen sie überhaupt nicht, weil sie auch nichts haben, was Unterhaltung benötigt. Die Hütten, in denen sie leben bestehen aus einer Mischung aus Schlamm, Tierkot und Erde. Es gibt keine Fenster und die Türen sind aus einer Mischung vom Blech und Holz, die überhaupt keine Farbe brauchen.

 

Die Bausteine erstellen sie selber und das Dach machen sie aus Bambus. In der Hütte hat es nichts ausser einem oder zwei Betten, und eine Schnur um Wäsche aufzuhängen. Wenn eine Hütte kaputt geht, dann bauen sie eine neue, deswegen war diese Art von Arbeit für viele von ihnen unbekannt.

 Sie haben trotzdem mit angepackt und wir haben es miteinander geschafft. Beide Seiten konnten so viel neues dazulernen.

Unter anderem sollten sie nun wissen, dass man vor dem Malen die Gegenstände abdecken sollte, sodass sie nicht schmutzig werden. (Dies ist aber nicht einfach, denn sie verfügen nicht über die notwendigen Materialien). Unserseits haben wir gelernt, bescheidener zu sein. Zufriedenheit ist oft besser als Perfektion. Nicht alles muss perfekt sein, um es „très ,très joli“ zu finden. Zudem lernten wir, dass in Afrika geduldig zu sein, enorm wichtig ist und dass arbeiten zu müssen, mit der Hitze fast unmöglich ist. Allgemein lernten wir, dass das Leben in Afrika sehr hart ist.

Case de Santé

Es ist so weit! Die Case de Santé ist eröffnet.

Mit der Hilfe der Bevölkerung von Tabassaye  und unter der Beobachtung von Ainoa Aguilera (Mitglied des Projekt Tabassaye Barcelona) wurde die Case de Santé einsatzbereit gemacht. Am Sonntag den 7. April wurde mit einer Feier die Case de Santé eingeweiht.

Ab sofort ist sie täglich von 8:00 bis 13:00 und von 15:00 bis 16.30 offen, um Patienten von Tabassaye und Umgebung zu behandeln.

 

 

 

 

 



November/Dezember 2018

Denis, Ainoa und Marta sind wieder im Senegal und es konnte bereits viel erreicht werden.

 

Aufgrund der vielen Patienten, die wir derzeit in Kolda haben, haben wir uns entschieden, ein Haus in der Nähe des Krankenhauses zu mieten, um sie alle am selben Ort unterbringen zu können. Auf diese Weise können wir die Transport- und Unterbringungskosten bei verschiedenen Familien reduzieren. Das ist für uns eine gute Lösung.

Unser Mitarbeiter Amadou Mane ist für die Aufsicht zuständig.

 

Dank Dr. Carlos Bardagí wurde Lucy Loop operiert. Lucy ist 20 Jahre alt und wurde mit einer angeborenen Nasen- und Lippenfehlbildung geboren. Sie hat im Leben wegen ihres Aspekts viel gelitten. Dr. Carlos Bardagí hat eine ausgezeichnete Arbeit mit Lucy Loopy geleistet. Er hat ihreOberlippe wieder aufgebaut und ihr eine kleine Septumplastik gemacht. Es ist eine Basis, auf der in naher Zukunft neue Eingriffe gemacht werden können, wenn Lucy dies wünscht. Wegen ihre Fehlbildung fehlen ihr auch die oberen Zähne. Sie wird so schnell wie möglich zum Zahnarzt gebracht, um dort einen Zahnprothese zu erhalten. Das Tabassaye-Team ging mit ihr nach Veilingara, und hat sie stets begleitet. Sie wird während der Genesung in Kolda bleiben.

 

Sana Faty , 8 Jahre alt, wurde operiert. Seiner Mutter und Denis haben ihn begleitet. Die Operation seines rechten Fusses wurde erfolgreich abgeschlossen. In wenigen Wochen wird er am linken Fuss operiert. Für Sana beginnt nun ein langer postoperativen und orthopädischer Prozess.

Bacary Drame , 7 Jahre alt, wurde wieder an seinem linken Fuss operiert. Die Operation seines linken Fusses wurde auch erfolgreich abgeschlossen. Jetzt beginnt für ihn auch eine lange Rehabilitation.

Beide werden bis zur Genesung, in Begleitung ihrer Mütter, die Zeit in Kolda verbringen.

 

Ebenfalls trafen wir im Dorf Tabassaye Manding den Bauunternehmer Omar Diédou, seine Arbeiter und das Senegalesische Team vom Projekt Tabassaye,  um den Standort des Poste de Santé zu bestimmen und mit dem Bau zu beginnen. Bei der Ankunft wurde eine Versammlung organisiert, um mit den Einwohnern darüber zu sprechen, wie der Bauprozess des Poste de Santé sein wird, und um Meinungen, Ideen und Vorschläge auszutauschen.

Die jungen Frauen und Männer von Tabassaye werden in den Bau einbezogen. 



November 2018

Der Infoabend des Projekts Tabassaye war ein Erfolg. Wir durften 35 Interessierte begrüssen und nach der Präsentation spannende Gespräche beim Apéro führen. Vielen Dank an alle Beteiligte.

 

Ein herzliches Dankeschön auch an Christine Gorzel eine Schülerin von Griselda, welche uns eine Spardose mit einer Spende im Wert von 660 Euro überreicht hat, welche als Geburtstagsgeschenk  von Ihrem Ehemann Andreas zusammengekommen ist.



Oktober 2018

Und wieder gibt es Selbstgemachtes für den guten Zweck!

Passend zum Herbst hat Griselda mit tatkräftiger Unterstützung Mirabellen-Konfi gemacht. Diese können bei ihr direkt bezogen werden, am besten kontaktiert ihr sie per E-Mail

Die Konfi wird auch am Infoabend zu kaufen sein. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange. Wir hoffen, auf euer Erscheinen am 2. November.

 

Am 20. Oktober fand ausserdem der zweite Tapas-Kurs statt. Ein voller Erfolg! Aufgrund der grossen Teilnahme, werden wir eine Fortsetzung des Kochkurses in Betracht ziehen und euch wieder informieren. 

 

Bald reist Denis wieder nach Tabassaye. Bleibt also gespannt auf die Neuigkeiten.



August 2018

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und es geht wieder los mit viel Arbeit und Neuigkeiten.

 

Auch wenn Ihr von uns in den letzten Wochen nicht viel gehört habt, sind wir immer sehr fleissig. Hier einige Neuigkeiten:

 

Nach seiner Operation und Rehabilitation ist Malick wieder zu Fuss unterwegs. Mit seiner Beinprothese versucht er, ein neues Leben anzufangen. Sein Traum, als Chauffeur zu arbeiten, wird leider nicht möglich sein. Nach diversen Besprechungen mit dem Arzt, der ihn operiert hat, wurde entschieden, dass dieser Job leider nicht gut für seine Gesundheit wäre.

Nach reiflicher Überlegung hat Malick sich nun für eine Lehre als Schneider entschieden.

Weil die Berufsschule in Dakar ist, wird er dort bleiben und bei seiner Tante leben. Er ist einer von den wenigsten, die lesen und schreiben können, deswegen kann er mit Stolz die Berufsschule in Dakar besuchen.

Er wird vom Projekt Tabassaye unterstützt, das bedeutet, dass wir während 3 Jahren für seine Ausbildung aufkommen.

 

Seit zwei Monaten ist Malaria- und Gelbfieberzeit. Unsere Mitarbeiter vor Ort sind deswegen sehr beschäftig. Jeden Tag sind Fatoumata Sane und Sana Kondjira, unsere Mitarbeiter in Tabassaye, mit Probensets und Fieberthermometern unterwegs, um zu überprüfen, ob jemand erkrankt ist. Sie sind sozusagen die Wächter von Tabassaye. Wenn jemand Fieber hat, wird sofort überprüft, ob er an Malaria erkrankt ist und wird dann zum Krankenhaus in Dabo gebracht. Wir hoffen, dass mit diesen Massnahmen dieses Jahr niemand Opfer von Malaria wird.

 

Im November werden zudem Bacari Drame und Sana Fati, die beiden Kinder mit deformierten Füssen,operiert. Luci Loopi, ein Mädchen aus Tabassaye, erhält zudem eine Nasenrekonstruktion, da ihre Nase aufgrund einer Krankheit deformiert ist. Asun Kondjira, ein Baby, wurde ebenfalls mit deformierten Füssen geboren und wird behandelt. 



Juni 2018

Diesen Monat haben wir hart daran gearbeitet, Material zu erstellen, um das Projekt Tabassaye bekannter zu machen. Dazu kreierten wir  einen Flyer, der von der LP Copy Center AG gesponsort wurde. Herzlichen Dank dafür! Wer einige Exemplare haben möchte, darf sich gerne bei uns melden (Kontakt).

 

Zudem freuen wir uns über den ersten Newsletter. Darin findet ihr spannende Informationen zum Projekt Tabassaye. Unter anderem stellen wir euch die neusten Projekte vor und geben euch eine Zusammenfassung unserer Erfolge. Der Newsletter kann online nachgelesen werden. Zukünftig werden die Newsletter per E-Mail versandt. Melde dich deshalb jetzt an, um auf dem Laufenden zu bleiben!



Juni 2018

Griselda war wieder fleissig in der Küche und hat Holundersirup gemacht. Der Erlös geht an das Projekt Tabassaye. Der Sirup kann bei Griselda bezogen werden oder bei EL SALÓN Coiffeur in Dottikon (Bachstrasse 2). Die Flasche kostet CHF 15.

Es hed solangs hed!



Mai 2018

Maliki hatte einen bösartigen Tumor (Krebs) am Knie, der nicht operiert werden konnte. Um zu verhindern, dass sich der Krebs weiter streut, entschieden die Fachärzte in Dakar, das Bein zu amputieren. Die Operation verlief erfolgreich und die Ärzte sind zuversichtlich, dass der Krebs so ausgerottet werden konnte. Denis Fornés war in Dakar dabei, um ihn in dieser schwierigen Zeit zu begleiten. Nur eine Woche nach der Operation, hat Maliki mit der Rehabilitation begonnen. Wenn die Wunde gut verheilt ist, werden wir ihm eine Prothese anfertigen lassen, damit er bald nach Hause zurückkehren kann.



April 2018

Keba Kante ist 18 Jahre alt und einer der schwersten und komplexesten Fälle. Als wir ihn antrafen, litt er an einer verheerenden Knocheninfektion, die bereits einen grossen Teil seiner Knie und Hüfte befallen hatte und ihn völlig verkrüppelte und mit Anämie zurückließ. Wir mussten ihn nach Kolda verlegen, wo er seit drei Monate im Regionalen Krankenhaus mit Antibiotika, Eisen und Schmerzmittel behandelt wird.

Die Infektion war praktisch verschwunden, bis auf eine hartnäckige Stelle an seinem linken Knie. Deshalb musste er am Knie operiert werden, um den Knochen zu "reinigen". Nun hoffen wir, dass der Heilungsprozess bald abgeschlossen ist.

Was uns am meisten beeindruckt, ist, dass er trotz den Schmerzen und der langwirigen Krankheit seine Freundlichkeit und seine Aufgestelltheit nie verloren hat.

 



14. April 2018

Kochen für den guten Zweck! 16 Personen nahmen am ersten Tapas-Kochkurs von Griselda und María Luisa teil und begaben sich auf eine kulinarische Reise in die spanische Küche. Der gesamte Erlös von tollen CHF 1'958.-  fliesst in unser Hilfsprojekt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen. Im Oktober findet der nächste Kochkurs statt, welcher bereits jetzt schon komplett ausgebucht ist.



6. April 2018

Wir sind nun ein Verein! Am heutigen Freitagabend wurde der Verein Projekt Tabassaye offiziell gegründet. An der Gründung war auch Margrit Dieterle, Gründerin der ONG Source de Vie, als Gast dabei. 

Per sofort kannst auch du Mitglied im Verein werden und unser Hilfsprojekt unterstützen. 

 

Mitlied werden

 

Vereinsstatuten Projekt Tabassaye



Februar 2018

Tolle Fortschritte! Wir haben Anfang 2018 für die Bevölkerung von Tabassaye beim staatlichen senegalesischen Programm CMU (Allgemeine Krankenversicherung) eine Krankenkasse pro Familie abgeschlos­sen. Die Kosten pro Einwohner betragen 6 Euro pro Jahr. Die Gesamtkosten für das Dorf Tabas­saye (484 Einwohner) betragen somit pro Jahr 2.900 Euro.

Die Versicherung deckt 80 % der Kosten für Arztbesuche, Diagnostik, Krankenhaus-Aufenthalt, Schwangerschaftskontrollen, Geburtshilfe, Untersuchungen wie Blutproben, Ultraschall, Röntgen­bilder sowie für Krankentransporte. Gedeckt sind ebenfalls 50-80 % der Medikamentenkosten. Dadurch kann ein grosser Teil der medizinischen Versorgung mit Hilfe der Versicherung gedeckt werden.

Die verbleibenden Kosten werden in Zukunft durch die Dorfbewohner selber gedeckt. Dadurch übernimmt die Dorfbevölkerung selber einen Teil der Verantwortung für ihre Gesundheit. Der Abschluss dieser Krankenversicherung wird unser Budget erheblich entlasten und wir können unsere Ressour­cen optimieren und die Geldmittel für weitere notwendige Projekte einsetzen.

Damit der Abschluss dieser Krankenversicherung für das Dorf Tabassaye umgesetzt werden konnte, gründeten wir in diesem Monat den Verein Projekt Tabassaye in Senegal. Der Vorstand dieses Vereins besteht aus fünf Männern und vier Frauen vom Dorf Tabassaye.



16.02.2018

Der erste Artikel über unser Hilfsprojekt ist kürzlich erschienen. Dabei handelt es sich um ein Interview mit der Gründerin vom Projekt Tabassaye, Griselda Frey-Fornés.

 

Vom Glück, sich zu engagieren

 Vor einem Jahr reiste die Remetschwilerin Griselda Frey-Fornés an eine Hochzeit im Senegal. Statt Ferien wurde daraus ein Projekt, das ihr an Herz und Nieren geht.

 

Vor einem Jahr reisten Sie zu einer Hochzeit im Senegal – und starteten ein Hilfsprojekt. Wie kam es zu dieser Einladung?

 

Griselda Frey-Fornés: Der Bräutigam Bakary ist unser Freund. Mein Bruder Denis, der bei Barcelona lebt, lernte ihn auf einem Spaziergang im Wald kennen. Er begegnete einer Gruppe junger Afrikaner, die Pinienzapfen sammelten und an eine Fabrik verkauften. Mit einem der Männer, Bakary, freundete er sich an, schliesslich auch meine Mutter und ich. Letztes Jahr lud Bakary uns zu seiner Hochzeit in sein Heimatdorf Tabassaye im Senegal ein. Meine Mutter sagte ab, es sei ihr zuviel. Ich zögerte erst, denn ich bin ein vorsichtiger Mensch.

 

Das Ganze Interview findet ihr hier.



02.02.2018

Unser neuster Patient ist der 16-jährige Maliki Diallo. Der Junge hat einen Tumor in seinem Knie und muss dringend operiert werden. Da es sich um eine kompliziertere Operation handelt, sind wir mit ihm nach Dakar gereist, um ihn dort behandeln zu lassen. Wir hoffen, dass er bald operiert werden kann.



12.01.2018

Dr. Carlos Bardají und sein Team reisen mehrmals im Jahr nach Casamence, um Kinder und Erwachsene mit allen Arten von Missbildungen, Tumoren und anderen Krankheiten zu operieren. Pro Tag werden 10-14 Patienten behandelt. Sie bleiben nicht viele Tage und müssen deshalb die Zeit gut nutzen, also arbeiten sie von Morgens bis Abends oder noch länger. Denis hatte das Privileg, dem Team bei der Arbeit zuzusehen. Anfang Dezember und nach Absprache mit Dr. Bardají traf er sich mit dem Team in Velingara zusammen mit 5 unserer Patienten, die operiert werden mussten. Sie operierten alle am selben Tag. Alle Operationen verliefen sehr gut und die Patienten sind wohlauf und glücklich. Wir möchten den Ärzten Carlos Bardají, Ramon Vilalta und ihrem grossartigen Team danken. Eines der grossen Privilegien der Zusammenarbeit ist es, Menschen wie sie kennen zu lernen.



Januar 2018

Erinnert ihr euch noch an Malang Kante? Er ist 15 Jahre alt und er leidet an Sehschwäche. Wir haben ihn zur Augenärztin Madame Turé gebracht. Sie arbeitet im medizinischen Zentrum von Kolda. Nachdem er alle Tests gemacht hat, wurde diagnostiziert, dass seine Beeinträchtigung nicht in den Augen, sondern "hinter seinen Augen" ist. Keine guten Nachrichten. Er hat eine Erkrankung der Neuronen oder Sehnerven. Wir werden ihn nun ins Fann Hospital nach Dakar bringen, wo sich die besten Augenspezialisten der Hauptstadt um ihn kümmern werden. Weitere Updates folgen baldmöglichst.



10.01.2018

Wir stellen euch das neue Projekt Tabassaye Team in Senegal vor. Bei unserer letzten Reise bildeten wir das Team vor Ort komplett neu und bald werden wir auch rechtlich einen senegalesischen Verein gründen. Auf diese Weise hat das Projekt Tabassaye seine Struktur abgeschlossen.

Die 3 Niederlassungen sind somit im Senegal, in Spanien und der Schweiz. Es gibt vier Menschen die mit uns im Senegal arbeiten und zwei weitere, die uns beratend unterstützen. Sie werden alle Gründungsmitglieder oder Vokale des Projekts Tabassaye Senegal sein. Dies sind: Salif Mane (Hauptkoordinator im Senegal), Sana Kondjira (verantwortlich für das Dorf Tabassaye), Fatoumata Sane (unterstützt Sana Kondjira), Ousseinou Keita (Berater, Krankenpfleger Chef des Spitals Davo), Amadou Mane (verantwortlich für Kolda), Pierre Diatta (Berater). In den nächsten Tagen werden wir euch die neuen Mitglieder näher präsentieren und ihre Arbeit erklären. Mit ihnen ist unser Team fast vollständig. Jetzt fehlt uns nur noch ein/e Verantliche/r für Dakar, der die Begleitung von Patienten koordiniert, die in der Hauptstadt behandelt werden müssen.



Dezember 2017

Die Marmeladenaktion war ein riesen Erfolg! Alle 98 Gläser konnten verkauft werden und führten zu tollen Spendeneinnahmen von über 1'100 Franken. Einen grossen Dank geht hier an Ana Braga, eine gute Freundin. An ihrem Arbeitsplatz stellte sie einige Marmeladengläser auf und konnte dank den grosszügigen Spenden ihrer Mitarbeiter gut 350 Franken für das Projekt Tabassaye sammeln. Vielen lieben Dank!

 

Denis weilt noch immer im Senegal und arbeitet vor Ort für unser Projekt. Es gibt noch sehr viel zu tun. Jeden Tag begegnet er neuen Menschen, die Hilfe benötigen. Er trifft aber auch Leute, welche uns bei unserem Projekt unterstützen. Sobald er wieder zurück ist, gibt es hier ein Update über die letzten Geschehnisse. Bis dahin, freuen wir uns über weitere Unterstützung. Auch bei uns heisst das Motto: Jeder Rappen zählt. Unterstütze auch du uns, um den Menschen in Tabassaye eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen. Jegliche Spende kommt bei den Bedürftigen an. 

 

Ein kleiner Blick auch in unsere Zukunft: Das Team aus der Schweiz arbeitet zurzeit neben dem Spendensammeln mit Hochdruck daran, einen offiziellen Verein zu gründen. Voraussichtlich im Februar 2018 wird dies der Fall sein. Wir halten euch auf dem Laufenden. 



Dezember 2017

Erinnert ihr euch an unseren allerersten Patienten? Ibrahima Dyallo, wäre aufgrund seiner offenen Wunden an beiden Beiden (und der daraus resultierenden Infektionen) beinahe gestorben. Heute ist er vollkommen genesen und ist ein glücklicher Junge. Er konnte mit unserer Hilfe gar eine Ausbildungsstelle als Schneider finden. Mit Stolz und Freude durften wir ihn an seinem Arbeitsplatz besuchen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, zu sehen, wie der Traum des jungen Mannes in Erfüllung geht und er nun eine Zukunft hat. 



November 2017

Denis reist diesen Monat wieder nach Senegal und nimmt die vielen Spenden mit. Zwei Mitglieder des Teams Catalunya werden ihn auf seinem Weg begleiten und ihn unterstützen. Es gibt noch viel zu tun! Leider haben wir auch etwas weniger erfreuliche Nachrichten aus Afrika. Fatou Mamba, eine unserer ersten Patientinnen, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, da es ihr sehr schlecht geht. Neben ihrem angeborenen Stoffwechseldefekt, ist sie laut den Ärzten auch an Malaria erkrankt. Wir hoffen, dass sie sich schnell wieder erholt. 



20.11.2017

Ein schöner Nebeneffekt, für das was wir tun, ist, dass wir laufend tolle Menschen kennen lernen dürfen, die uns unterstützen! Gestern erst hat eine Freundin, die im Gesundheitsbereich arbeitet und anonym bleiben möchte, uns diverse ihrer medizinischen Arbeitsgeräte, viel chirurgisches Material, Verbände und Mittel für die Pflege gespendet. Auch von anderen Personen haben wir diverse Dinge erhalten, darunter 7 Koffer, 6 Mobiltelefone, 3 Blutdruckmesser und viele Medikamente. Herzlichen Dank! Während der kommenden Woche werden weiterhin in drei Apotheken in Vilassar de Dalt, Vilassar de Mar und Premia de Dalt Medikamente gesammelt. Wir freuen uns über die grosszügigen Spenden und den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten.



3. November 2017

25 kg Mirabellen aus dem Garten wurden von Griselda und ihrer Freundin zu Marmelade verarbeitet. Über 8 Stunden lang arbeiteten sie für das Projekt Tabassaye. Denn der gesamte Erlös für den Verkauf der Marmelade fliesst in das Hilfsprojekt. Am Ende des Tages waren es 98 Gläser. Toller Einsatz!



Oktober 2017

Der Weg des kleinen Bacary war lange und steinig. Nach über 8 Monaten kann Bacary endlich wieder alleine gehen. Dank seinem Mut, seinem Willen und seiner Überwindung hat er es geschafft. Vielen Dank allen Unterstützern.



Oktober 2017

Ein Hilfsprojekt zu leiten ist nicht einfach.Trotz allem, machen uns die Erfolge Mut, weiterzumachen. Allen voran die tollen Neuigkeiten über Bacary Drame's Fortschritte. Nach 8 Monaten mit verschiedenen Gipsen, Operationen, Schmerzen und viel viel Geduld, konnte Bacary das erste Mal in seinem Leben auf seinen eigenen Fusssohlen gehen. Bis sich seine Füsse an die neue Situation gewöhnt haben und sich die dazu notwendige Muskulatur entwickelt hat, wird wiederum viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen. Währenddessen muss Bacary orthopädische Schuhe tragen.

Wir möchten uns hier bei allen bedanken, welche ihm diesen wichtigen Schritt in eine neue Zukunft ermöglicht haben. Ohne eure grosszügige Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen. Danke!!!!!!

 In Kürze folgt ein Video...



Oktober 2017

Weiterer Erfolg für unser Hilfsprojekt. Über Jahre beklagte sich Keba Kondjira über Zahnschmerzen. Kein Wunder, denn er hatte schlechte Zähne, welche sich zum Teil entzündet haben. Nun erhielt er eine Zahnbehandlung und kann wieder schmerzfrei lachen.